Berufliche Entwicklung


2016

Seit einem Jahr arbeite ich als Projektmanagerin Ortsentwicklung für meine Heimatgemeinde Markt Velden. In den vergangenen Monaten hatte ich Gelegenheit, Erfahrungswissen aus früheren Projekten wieder aufzufrischen, neues Wissen aufzubauen und dabei häufig im "Learning-by-doing-Modus" zu sein - denn ein Handbuch mit klaren Handlungsanweisungen gibt es nicht - nur ein integriertes Ortsentwicklungskonzept, das darauf wartet in die Praxis umgesetzt zu werden. Daran werde ich auch im Jahr 2017 arbeiten, denn die Gemeinde hat meinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert.



2013

Rückblickend auf fast 18 Jahre "Leben und Arbeiten mit dem Internet" überkommt mich Wehmut im Hinblick auf all die optimistischen Prognosen zum Wandel von Arbeitswelten durch den Einfluss moderner Informations- und Kommunikationstechnologie. Was ist aus all den Prophezeiungen geworden? Wo sind die Heerscharen von Telearbeitern? Was wurde aus der Organisationsform "Virtuelles Unternehmen"? Warum ist bis heute kein spürbarer Fortschritt bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verzeichnen? Fragen, deren Beantwortung ich schuldig bleiben muss.

     Ich selbst arbeite noch immer in meinem Homeoffice, gelegentlich unterbrochen durch längere Firmenengagements, die Präsenz vor Ort erfordern. Längst bin ich ein "alter Hase", wenn es um Websites & Co. geht. Doch auslernen werde ich wohl nie, denn nichts ist beständiger als der Wandel und deshalb gilt: Wer aufhört, besser sein zu wollen, hat aufgehört, gut zu sein!



2007

Im P.M.-Magazin von Gruner + Jahr erscheinen drei Geschichten, von denen die über "Nahtoderfahrungen" eine echte Herausforderung für den wissenschaftlichen Laien ist und intensive Recherchearbeit voraussetzt. Zwei weitere Geschichten beschäftigen sich mit Entwicklungen der Digitalisierung und neuer Speichertechnologien.

     Weil die GmbH mehr und mehr zum bürokratischen Monster für einen Ein-Personen-Betrieb wird, entschließe ich mich zur Rückführung in eine Einzelfirma.

     Im September d. J. verlege ich meinen Firmensitz von Berlin-Schöneberg nach Velden an der Vils.



2004

Mit Oswald Metzger, damals gerade EX-Haushaltsexperte und politischer Sprecher der GRÜNEN im Bundestag, gewinne ich Anfang 2004 einen Kunden, dessen politische und unternehmerischen Interessen es auf einer neu zu gestaltenden Homepage zu vermarkten gilt - eine spannende und verantwortungsvolle Aufgabe, die ich mit großer Freude einige Jahre lang ausführe.

     Im gleichen Jahr veröffentliche ich ein umfangreiches Web-Dossier zum Thema "Virtuelle Unternehmen"



2003

Das zweite Forschungsprojekt im Auftrag des Bundes startet. Es läuft unter dem Namen "EVU - Evaluierung von Erfolgsfaktoren in virtuellen Strukturen" bis 2005. Die Leitung des Projekt unterliegt dem IZT in Berlin.

     Der Abschlussbericht des Forschungsprojektes OPTIMA erscheint im Shaker-Verlag in Form des Buches "Besser arbeiten in Netzwerken. Wie virtuelle Unternehmen Erfolg haben." Ich habe als Projektmitglied einige Beiträge darin geschrieben.

     Die Großstadt Berlin reizt mich. Der Firmensitz wird zunächst nach Berlin-Mitte, dann nach Berlin-Zehlendorf verlegt.



2001

Mein erstes Buch kommt auf den Markt. Es trägt den Titel "Das Webworker-Handbuch. Wie man mehr hat vom Leben mit der Arbeit" und handelt von meinen Erfahrungen, die ich seit 1996 mit Telearbeit und virtueller Unternehmens-/Projektorganisation gewonnen habe. Das Buch erscheint bei der DVA, Stuttgart.

    Das brand eins Wirtschaftsmagazin in Hamburg überträgt mir die Verantwortung für Online-Redaktion und die Einführung eines Redaktionssystems zur Verfügbarkeit des Printmagazins im Web. Der Firmensitz wird von Frankfurt/Main nach Buxtehude im Alten Land verlegt.



1999

Ich beteilige mich erstmals als Unternehmerin an einem Forschungsprojekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter der Projektleitung des Fraunhofer IAO. Das Projekt trägt den Titel "OPTIMA - Optimale Arbeitsbedingungen in virtuellen Organisationen und hat eine Laufzeit von drei Jahren.



1998

Das "TWG Central Office" gewinnt im Februar 1998 den ersten Preis beim Zukunftswettbewerb "OFFICE21" für die innovative Gesamtlösung des virtuellen Büros. Es folgt umfangreiche Berichterstattung in namhaften Medien wie DIE ZEIT, DER SPIEGEL, Wirtschaftswoche etc.

     Im August werde ich mit dem "ebusiness-Award'98" ausgezeichnet. Den ersten Preis bekomme ich für die "Beste Kommunikationslösung in virtuellen Strukturen". Die Preisverleihung erfolgt am Stand von ZDF/WiSO im Rahmen der CebitHome. Das ZDF strahlt am Abend einen kurzen Videobeitrag über die Preisträger aus.

     Die Einzelfirma wird aufgelöst. Es kommt zur Gründung der "TWG - Gesellschaft für virtual Business mbH" mit Sitz zunächst in Frankfurt/Main.

     Das Internet-Geschäft bekommt mit ersten größeren Kundenprojekten eine interessante Dimension. Ich arbeite mit Web-Experten in ganz Deutschland und einer Partnerin in den USA in interdisziplinären, virtuellen Teams - alles scheint möglich, ich bin im Pionierfieber!



1996

Der Zugang zum Internet via Modem und Datenfernübertragung ist möglich.
Ich gründe mein zweites Unternehmen, das sich zum Ziel setzt, Arbeit aus den Städten aufs Land zu holen und qualifizierten Frauen via Telearbeit eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen.
     Mein Unternehmen nennt sich "TWG Central Office - Teleworking-Services & Problemlösungen" und ist virtuell organisiert. Die Zusammenarbeit mit Spezialisten erfolgt via E-Mail und Internet.
     Das Angebot an kleine, mittlere und goße Unternehmen umfasst Bürodienstleistungen aller Art, Übersetzungsdienste sowie die Entwicklung von Internetseiten.