Aus der Presse.


Vilsbiburger Zeitung, 02. Oktober 2014

Internet-Wissen aus Niederbayern


Vilsbiburger Zeitung, 17. November 2012

Medienkompetenz bereits im Grundschulalter

Unternehmensgründerin Heike Arnold stellte Vereinen die Chancen der neuen Medien vor


Mensch & Büro, Ausgabe 12/2006

Selbstständigkeit ist nicht zweite Wahl

Interview

Heike Arnold ist geschäftsführende Gesellschafterin von The Webworker Group. Das virtuelle Unternehmen berät Einzelpersonen, Institutionen und Firmen zum Wandel der Arbeitswelten. Mensch&Büro-Redakteurin Nadine Röser sprach mit ihr über den Status Quo sowie Zukunftstrends des modernen Unternehmenstypus.




DER SPIEGEL, Ausgabe 18/30

Die Mächtigen von morgen.

Wie die 40-Jährigen die 68er ablösen.

- GENERATION GUIDO -

Beitrag von Dirk Kurbjuweit

 

(...) Als 1995 das Internet langsam in Mode kommt, steigt Heike Arnold ein, heute 41. Sie hatte als Sekretärin gearbeitet, "aber ich war nie die gute Kollegin", sagt sie. Und sie hat das Problem, das fast alle Frauen ihrer Generation haben: Sie will Kinder, und sie will arbeiten. Vom Feminismus unberührt, sucht sie nach einer pragmatischen Lösung und kommt auf Computerarbeit zu Hause. Sie berät Firmen der Old Economy, wie sie mit dem Internet Geld verdienen können. Ihr Unternehmen ist "100-prozentig virtuell", keine Angestellten, bei Bedarf greift sie auf ein Netzwerk von 60, 70 freien Mitarbeitern zurück. Inzwischen ist Arnold so erfolgreich, dass sie ihre Kinder nur am Wochenende sehen kann. In ihrem Netzwerk sind keine Frauen. An der Frage, wie sich die berufliche Freiheit der Frauen harmonisch mit der Familie verbinden lässt, ist diese Generation gescheitert. Heike Arnold spricht heute von sich als "Überlebender". (...)



Deutschland - Auslandsmagazin der Bundesrepublik Deutschland, Ausgabe 5/2001

Mobil, vernetzt und frei

von Michael Zipf

 

(...) In Heike Arnolds Kopf setzte sich die Idee eines neuartigen virtuellen Unternehmens fest, als sie 1995 erstmals von E-Mail und Internet hörte. Die Vorstellung faszinierte sie, unabhängig von Orten und Zeiten arbeiten zu können und ein Netzwerk mit anderen kompetenten Freiberuflern aufzubauen. Arnold entwickelte ein Geschäftsmodell, das es ermöglichen sollte, zahlreiche Dienstleistungen von zu Hause aus zu erledigen.

Dabei schafft Arnold mit der TWG - The Webworker Group keine Arbeitsplätze, sie schafft Arbeit. Und zwar so viel und so vielseitig, daß einer allein sie nicht bewältigen könnte. "Mit dem Netzwerk können wir Projekte angehen, die vorher nur große Firmen in der Lage waren umzusetzen", sagt sie. An Aufträgen mangelt es nicht, doch die erfolgreiche Geschäftsfrau will ihren Kundenkreis überschaubar halten. "Der persönliche Kontakt ist nach wie vor wichtig", sagt Arnold. Und Vertrauen braucht man auch zu seinen Partnern: "Jeder muß sich schließlich auf den anderen verlassen können".

 

Arnold ist die Netzwerk-Managerin, die das Spezialistentum zu einer erfolgreichen Gesamtlösung zusammenführt. Zum Niedergang der New Economy befragt, antwortet die Pionierin der virtuellen Unternehmen: "Es gab Rückschläge, aber die neue Wirtschaft ist nicht tot. Sie lebt und wir sind mittendrin."(...)

(...) Und: Weil der Preis nicht stimmt, kommt auf Dauer auch die Leistung nicht mehr mit. Versprechungen können nicht gehalten werden. Fehler häufen sich. "Das durch unprofessionelles Pricing ohnedies angekratzte Vertrauen des Kunden verliert sich ganz", weiß Arnold. Eine explosive Mischung. Michael Hutter, Wirtschaftsprofessor an der Universität Witten/Herdecke, sieht das Abhängigkeitsverhältnis von Pricing und Vertrauen im Netz deutlich: "Der Kunde hat wenig Erfahrung mit neuen Produkten. Wissensprodukte sind Neuland für ihn. Und das drückt den Preis, wenn der Kunde nicht vom Nutzen überzeugt wird." Denn: "Was wir nicht kennen, davor fürchten wir uns."

Für Heike Arnold ist das eine tägliche Übung. "Wenn wir heute ein Web-Konzept erstellen, dann heißt das vor allen anderen Dingen eins: mit dem Kunden gemeinsam genau ausloten, was ihm die Lösung bringt. Das klappt aber nur, wenn sich beide Seiten vertrauen, aufeinander einlassen und akzeptieren, dass sie etwas tun, was letztlich für beide von Nutzen ist." Das ist, sagt Arnold, "ein verdammt schwerer Job". "Aber", so fügt sie hinzu, "dann ist der Preis auch Nebensache. Er ist fassbar, weil wir genau wissen, was wir voneinander bekommen."(..)


brand eins Wirtschaftsmagazin, Ausgabe 10/2000

Eine Frage des Preises

Wissen ist heute der wertvollste Rohstoff - doch was ist Wissen wert?

von Wolf Lotter

 

(...) Wer mit individuellen Wissensprodukten handelt, also etwa Beratung, Know-how-Vermittlung oder kreativen Leistungen wie Webdesign, für den ist das Vertrauen des Kunden der wichtigste Faktor bei der Preisgestaltung. Doch gerade hier, weiß die Frankfurter Unternehmerin Heike Arnold, Geschäftsführerin der TWG GmbH (Teleworker Group) und rege Beraterin von Start-ups, verspielen junge Unternehmen ihr Kapital: "Es ist fast immer dasselbe", klagt sie, "niemand weiß, was er wert ist. Da werden Preise kalkuliert, die mit der Realität nichts zu tun haben." Das tut man, sagt Arnold, "weil man dem Kunden nicht vertraut, weil man sich keine Grundlage erarbeitet hat, die Respekt vor der Leistung des anderen erzeugt". So wie im wirklichen Leben hat alles seinen Preis. Wer Vertrauen aufs Spiel setzt, erleidet Verluste. 

brand eins, Ausgabe 10/2000
brand eins, Ausgabe 10/2000


DER SPIEGEL, Ausgabe 01/10 1998

Die High-tech-Nomaden

Die klassische Industriegesellschaft verabschiedet sich, auch in Deutschland entsteht eine Dienstleistungsgesellschaft. Die Arbeitswelt von morgen wird flexibler sein - und für viele mehr Risiken mit sich bringen.



Aventis-Magazin "Future"

Networker

Sie spinnen die Fäden des Netzwerks, fein oder grob, klar oder verzweigt, in aller Öffentlichkeit oder ganz im Geheimen. Ihre Kunst hält die einzelnen Fäden zusammen und verbindet sie zu neuen Maschen. Ob mit Hilfe des Internets oder eines gut gefüllten Adressbuches: Die Netzwerker sind es, die das Netz in Verbindung bringen, es mit Informationen füllen und zum gegebenen Zeitpunkt Nutzen daraus ziehen. Sie sind die Knotenpunkte dieser losen Gemeinschaften, deren Geheimnis in der Vielfalt liegt. Was macht für die "networker" das Wesen der Netze aus?

Heike Arnold, The Webworker Group:
"Hinter Webworking steht für mich die gar nicht so neue genossenschaftliche Idee, daß einzelne Unternehmen oder Selbstständige zugleich frei und unabhängig bleiben und doch von der Gemeinschaft in einem Netzwerk profitieren. Über die Informationstechnologie schließen sie sich zu Gruppen zusammen, die gemeinsam eine gewisse Stärke am Markt erreichen. Dabei bewahren sie aber zugleich immer ihre Individualität und Flexibilität."



Wirtschaftsmagazin "Econy", Ausgabe 3/99

Home Run

Teleworking wird zur normalen Arbeitsform der Informationsgesellschaft. Noch aber ringt die Arbeit von zu Hause aus mit Vorurteilen und Dogmen.

von Wolf Lotter

(...) Doch es bewegt sich was, die Zahl der virtuellen Unternehmen wächst, das Mißtrauen löst sich langsam in Luft auf, die Dogmen der alten Welt verschwinden.

 

Und wer noch des Beweises bedarf, daß auch der Fern-Kontakt herzlich, nah und emotional sein kann, der muß nur mit Heike Arnold telefonieren oder ihre Mails lesen. Auch wir haben Heike Arnolds Mails bekommen. (...)


DIE ZEIT, Ausgabe 10/97

Der Mensch als Firma

Sind Unternehmer ohne jedes Personal Vorbilder? Oder bloß Tagelöhner und Scheinselbstständige?

Ein Report aus der Welt der neuen Marktwirtschaft, in der sich die Politik nicht mehr auskennt

von Martin Spiewak; Wolfgang Uchatius

 

(...) Um als Mikrounternehmen auch an größere Projekte heranzukommen, schließen sich immer mehr Selbständige  zu Teams zusammen. Bei der Software-Entwicklung und in der Multimedia-Branche ist dieser Trend am stärksten. Die Firma The Webworker Group, kurz TWG, hat kein Bürogebäude und keine Angstellten, ihre Adresse findet sich nur im Internet. Die Mitarbeiter von TWG - Designer, Übersetzer, Werbefachleute und Web-Site-Bastler sitzen in Frankfurt, Mannheim und Kalifornien.

Heike Arnold, die Initiatorin des Projekts, hat ihre Partner übers Internet gefunden; manchen von ihnen hat sie noch nie gesehen. Ihre drei Kinder und die Abneigung gegen Firmenhierarchien haben die 40-Jährige dazu bewogen, alleine zu arbeiten. Heike Arnold holt die Aufträge bei Unternehmen ein, handelt die Honorare aus und stellt die Arbeitsteams zusammen. Je nach Auftrag schließt sie verschiedene Spezialisten zu einer Projektgruppe zusammen, den Kontakt zu ihnen hält sie per E-Mail. (...)



Wirtschaftsmagazin "impulse", Jg. 1998

Der Kampf um den Schreibtisch

Im Büro hat keiner mehr einen Stammplatz. Alle arbeiten dort, wo sie ihre Arbeit am besten erledigen können: in ruhigen Konzentrationsecken, kommunikativen Räumen - oder einfach zu Hause. "Büro-Zukunft intelligent gestalten" heißt auch das Leitmotiv der Kölner "Orgatec"



ALLEGRA-Frauenmagazin, Special "Women & Work", Jg. 1998

My Home is my Castle

E-Mails statt Flurfunk.

Text:         Miriam Indra & Olaf Heise

 

 

(…) Der Mutter von drei Kindern bietet die Telearbeit jedenfalls nur Vorteile: Sie kann Karriere und Familie optimal verbinden und arbeitet sogar viel produktiver als im klassischen Büro. “Wenn ich die Tür meines Arbeitszimmers schließe, bin ich absolut ungestört, habe keine Kollegen, mit denen ich mich verschwatzen kann, und kein Telefongebimmel.” (…)



Die Rheinpfalz, Landkreis Südwestpfalz, Ausgabe 248 v. 25.10.97

Wenn das traute Heim zum Arbeitsplatz wird

Schmalenberg: Firma TWG bietet über Telearbeit verschiedene Dienstleistungen an - Verbund selbständiger Spezialisten

(...) "Umdenken" und "Vertrauen" sind für Heike Arnold Schlüsselbegriffe. "Brain-trust" oder "Ghostreading" sind Wörter des Neudeutschen, das in ihrer Branche gesprochen wird. Seit einem Jahr ist die 38jährige Inhaberin der Teleworking-Gesellschaft TWG mit Sitz in Schmalenberg. Das junge Unternehmen bietet der Wirtschaft so unterschiedliche Dienstleistungen wie Übersetzung, Datenerfassung oder Werbung an. Das Besondere daran: Die zwölf Mitarbeiter der TWG arbeiten auf selbständiger Basis und erledigen ihre Aufgaben von zuhause aus. (...)